Archiv der Kategorie ‘Konzepte’
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Magazine gibt es in unserer Mediengesellschaft viele. Von Printmagazinen wie dem FOCUS, Fernsehmagazinen wie den TAGESTHEMEN, Radiomagazinen wie dem DOPPEL-KOPF oder Onlinemagazinen wie SPIEGEL ONLINE. Das Magazin von Kunstretter soll die Funktion haben, die Leser über interessante Projekte, die Künstler auf Kunstretter vorstellen, in den jeweiligen kunstaffinen Bereichen Musik, Film , Literatur, Darstellende und Bildende Kunst zu informieren, Reportagen über die Entstehung und den Prozess der Verwirklichung der jeweiligen Projekte zu machen, Veranstaltungen zu rezensieren und diese mit Fotogalerien zu begleiten, interessante Künstler zu porträtieren sowie Interviews mit Kunstschaffenden, Kunstinteressierten und Spendern der jeweiligen Projekte zu führen.
Reportage
Hier sollen Projekte vom Entstehungsprozess bis zur Verwirklichung langfristig begleitet werden. Wie kam es überhaupt zur Idee, welche Voraussetzungen brachte das Projekt mit und wie entwickelte sich das Projekt bis zur möglichen Umsetzung? Durch die Berichterstattung von einzelnen Projekten soll Kunstinteressierten und Lesern des Magazins exemplarisch gezeigt werden, wie man auch selbst eigene Projekte entwickeln und umsetzen kann.
Kunstretter ≠ “KünstlerVZ”“Community”, also Gemeinschaft ist ja im Web 2.0 quasi schon zum Unwort geworden. Alles und jeder will plötzlich “Community” sein, und jeden Tag schießen neue Portale aus dem virtuellen Boden, auf denen man sich natürlich sofort, unbedingt, und ganz dringend auch noch anmelden muss.
Da mag sich nun der ein oder andere die Frage stellen: Wer braucht bitteschön noch eine Social Community? Die Antwort: Keiner — und alle (Kunstinteressierten)!
Im Kunstretter-Netzwerk sollen weder Schafe geworfen, noch Quizze erstellt, oder blinkende Banner ausgetauscht werden. Dafür wird jeder Künstler eine intuitiv nutzbare, breit gefächterte Palette an Möglichkeiten haben, sich und seine Projekte vorzustellen. Mehr »
So, nachdem ich ein paar Tage Urlaub gemacht habe, gehts hier im Blog weiter. Einen Aspekt von kunstretter.org möchte ich besonders transparent behandeln: Wie soll sich das ganze finanzieren? Einerseits versuchen wir natürlich, besonders in der Anfangsphase, die Kosten möglichst gering zu halten. Unsere Mitarbeiter sind bisher alle ehrenamtlich dabei, das ist eine große Erleichterung. Aber irgendwann hoffen wir natürlich, dass das ganze eine irrsinnig große und folglich auch irrsinnig teure Sache wird. Mit Personal, Büro, Servern, Marketingmaterial usw.
Förderung der Förderung
Zunächst das Wichtigste: kunstretter.org soll komplett kostenfrei zu nutzen sein – für Künstler, Kunstinteressierte und alle anderen. Zur Finanzierung haben wir vier “Pfeiler” geplant.
Da wir von unserer Idee überzeugt sind, liegt es nahe, die Plattform selbst zur Finanzierung zu nutzen. Ähnlich, wie beim Sittichprojekt werden wir Projektprofile erstellen, auf denen wir Spenden sammeln werden. Es könnte für alle größeren einmaligen Ausgaben ein solches Projektprofil geben, aber auch z. B. “Voraussichtliche Betriebskosten für das Jahr 2012″. Genau wie bei allen anderen Projekten auf kunstretter.org, gehen wir davon aus, dass die benötigte Summe durch viele kleine Spenden erreicht wird.
Dies ist der dritte aus einer Serie von Einträgen, die erklärt, wie kunstretter.org funktionieren soll. Die vorgestellten Ideen sind noch nicht online, es handelt sich um Entwürfe. Kommentare und weitere Ideen sind sehr erwünscht. Der erste Eintrag befasste sich mit dem Thema “Spenden für Künstler”, der zweite mit “Suchen und Stöbern”.
Künstler brauchen neben Ideen vor allem den Kontakt zu anderen Menschen, Räume und Material. Nehmen wir einen Künstler als Beispiel, der 1.000 Sittiche aufs Dach des Sony Centers setzen will. Ach, das Beispiel gab es schonmal? Egal. Das “Material” sind in dem Fall die Sittiche und eine Menge Tiernahrung. Der Raum steht in diesem Fall fest, da will der Künstler (Es wird Zeit ihm einen Namen zu geben, er heißt jetzt John.) auch nicht dran rütteln. Als “Menschen” wünscht sich John natürlich eine Menge Betrachter seiner Installation. Hier ist er zuversichtlich, unter anderem auch, weil viele kunstretter.org-Benutzer durch Veranstaltungshinweise von seinem Projekt erfahren haben. Außerdem haben viele mit dem Link “Einem Freund von diesem Projekt berichten” per E-Mail weitere Leute darauf gestoßen. Aber John braucht auch eine Menge Mitarbeiter. Momentan vor allem einen Lichtdesigner, der ihm die Tiere schön anstrahlt – nachdem er mit seinem bisherigen nicht mehr zusammenarbeiten kann, weil John ihm zwei DMX-Kabel geklaut hat. Mehr »
Dies ist der zweite aus einer Serie von Einträgen, die erklärt, wie kunstretter.org funktionieren soll. Die vorgestellten Ideen sind noch nicht online, es handelt sich um Entwürfe. Kommentare und weitere Ideen sind sehr erwünscht. Der erste Eintrag befasste sich mit dem Thema “Spenden für Künstler”.
Unser Ziel ist es, mit kunstretter.org gerade auf Kunstprojekte und Künstler hinzuweisen, die sich dem Radar des “gewöhnlich breit informiert und interessierten” Besuchers entziehen. Idealerweise stöbert man von Seite zu Seite und entdeckt immer mehr tolle, spannende Sachen. Dafür wird bereits auf der Startseite eine zufällige (oder hoch bewertete? oder von den Machern ausgewählte? Input erbeten!) Auswahl von Projekten verlinkt.
Tags oder Kategorien?Die meisten Besucher werden sich nicht für alle Kunstformen interessieren. Ein wichtiger Faktor ist auch die lokale Nähe. Eine Ausstellung kann noch so spannend sein, wenn ich sie mir nur nach sechsstündiger Bahnfahrt ansehen kann, ist sie für die meisten Besucher relativ irrelevant (wenn die Bilder der Ausstellung alle online verfügbar sind, ist es natürlich wiederum egal, wo der entsprechende Künstler sie gemalt hat). Mehr »
Dies ist der erste aus einer Serie von Einträgen, die erklärt, wie kunstretter.org funktionieren soll. Die vorgestellten Ideen sind noch nicht online, es handelt sich um Entwürfe. Kommentare und weitere Ideen sind sehr erwünscht.
Die vier vorgestellten Bereiche sind
1 und 3 richtet sich eher an Künstler, 2 und 4 eher an Kunstinteressierte (und alle anderen).
Ich beginne mit der Vorstellung des Spendenkonzepts – die Community- und Magazinaspekte sind genauso wichtig, aber das Spendenkonzept ist vermutlich der innovativste Bereich von kunstretter.org
Ich brauche Geld!Der Gedanke “Ich brauche Geld!” begegnet jedem Künstler irgendwann. Eine neue verrückte Idee entsteht und man merkt, um die 1.000 Wellensittiche aufs Sony Center zu setzen und bunt anzustrahlen reichen freiwillige Helfer, der eigene Sittich Hansi (Bild links) und die zwei DMX-Kabel im Keller, die man beim letzten Projekt dem Lichtdesigner geklaut hat, nicht aus. Was nun?