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	<title>kunstretter.org &#187; Konzepte</title>
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	<description>Kunst rettet Leben - Wir retten Kunst</description>
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		<title>FUNKTIONEN VON KUNSTRETTER.ORG &#8211; TEIL 5: MAGAZIN</title>
		<link>http://www.kunstretter.org/blog/2009/08/funktionen-von-kunstretter-org-teil-5-magazin/</link>
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		<pubDate>Sun, 02 Aug 2009 17:47:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Daniel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Konzepte]]></category>

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		<description><![CDATA[Magazine gibt es in unserer Mediengesellschaft viele. Von Printmagazinen wie dem FOCUS, Fernsehmagazinen wie den TAGESTHEMEN, Radiomagazinen wie dem DOPPEL-KOPF oder Onlinemagazinen wie SPIEGEL ONLINE. Das Magazin von Kunstretter soll die Funktion haben, die Leser über interessante Projekte, die Künstler auf Kunstretter vorstellen, in den jeweiligen kunstaffinen Bereichen Musik, Film , Literatur, Darstellende und Bildende [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Magazine gibt es in unserer Mediengesellschaft viele. Von Printmagazinen wie dem FOCUS, Fernsehmagazinen wie den TAGESTHEMEN, Radiomagazinen wie dem DOPPEL-KOPF oder Onlinemagazinen wie SPIEGEL ONLINE. Das Magazin von Kunstretter soll die Funktion haben, die Leser über interessante Projekte, die Künstler auf Kunstretter vorstellen, in den jeweiligen kunstaffinen Bereichen Musik, Film , Literatur, Darstellende und Bildende Kunst zu informieren, Reportagen über die Entstehung und den Prozess der Verwirklichung der jeweiligen Projekte zu machen, Veranstaltungen zu rezensieren und diese mit Fotogalerien zu begleiten,  interessante Künstler zu porträtieren sowie Interviews mit Kunstschaffenden, Kunstinteressierten und Spendern der jeweiligen Projekte zu führen.</p>
<p><strong>Reportage</strong></p>
<p>Hier sollen Projekte vom Entstehungsprozess bis zur Verwirklichung langfristig begleitet werden. Wie kam es überhaupt zur Idee, welche Voraussetzungen brachte das Projekt mit und wie entwickelte sich das Projekt bis zur möglichen Umsetzung? Durch die Berichterstattung von einzelnen Projekten soll Kunstinteressierten und Lesern des Magazins exemplarisch gezeigt werden, wie man auch selbst eigene Projekte entwickeln und umsetzen kann.</p>
<p><span id="more-266"></span></p>
<p><strong>Porträt</strong></p>
<p>Hier sollen Künstler mit ihren Projekten porträtiert werden. Wer ist der Künstler? Welche Ziele verfolgt er mit dem Projekt? Was ist das überhaupt für ein Projekt? Dabei  soll einerseits der Künstler und seine Biographie an sich porträtiert werden, als auch auf die Funktionen, Ziele und Inhalte der von ihnen erschaffenen Projekte eingegangen werden.</p>
<p><strong>Interviews</strong></p>
<p>Hier sollen Künstler, Kunstschaffende und Kunstinteressierte zu einzelnen Projekten, aber auch zu ihrer eigenen Person interviewt werden. Was sieht der Künstler in seinem Projekt? Wie sind die Arbeitsverhältnisse innerhalb des Projektes und wie verstehen sich die Kunstschaffenden innerhalb und außerhalb eines Projektes miteinander? Was hält der Kunstinteressierte von den jeweiligen Projekten? Es geht in diesem Bereich darum, die jeweiligen individuellen Meinungen und Ansichten von Künstlern, Kunstschaffenden und Kunstinteressierte zu Wort kommen zu lassen und den Leser dadurch einen größeren Einblick in die Kunstbranche zu ermöglichen.</p>
<p><strong>News</strong></p>
<p>Dieser Bereich des Magazins soll dienen, die Leser mit aktuellen Nachrichten immer auf dem neusten Stand zu halten. Was passiert gerade Aufregendes in der Kunstszene? Was für interessante neue Projekte werden gerade auf Kunstretter vorgestellt oder werden noch verwirklicht?.Planen Künstler gerade wieder neue Projekte? Kollaboriert vielleicht ein bestimmter Künstler mit einem anderen Kunstschaffendem? Welche Reaktionen lösten einzelne Projekte in der Presse und Öffentlichkeit aus?</p>
<p><strong>Previews</strong></p>
<p>Hier sollen einzelne  für die Redaktion als interessant erscheinende und bald verwirklichte oder bald stattfindende Projekte und Veranstaltungen angekündigt werden, die von den Lesern besucht werden können. Das können sowohl Ausstellungen, Performances, Theaterinszenierungen, Installationen oder auch Konzerte sein. Wo und wann präsentiert der Künstler sein Projekt und warum lohnt es sich dort hinzugehen? Wo und wann findet ein Konzert, eine Ausstellung, Performance und Theaterinszenierung statt? Der Bereich soll über einzelne Projekte oder Veranstaltungen berichten, die lohnenswert und geeignet sind, besucht zu werden.</p>
<p><strong>Reviews</strong></p>
<p>Hier soll über einzelne Projekte, die öffentlich vorgestellt wurden und Veranstaltungen berichtet werden: Was war positiv, was war negativ an der jeweiligen Veranstaltung? Wie reagierte das Publikum auf das einzelne Projekt oder die Veranstaltung? Was für eine Atmosphäre herrschte während der Präsentation der Projekte oder der Veranstaltungen? Kann man den Besuch dieser Veranstaltung empfehlen oder die Besucher lieber davon abraten?</p>
<p><strong>Fotogalerien</strong></p>
<p>Hier sollen Fotos von den einzelnen Projekten und Veranstaltungen gezeigt werden, um dem Leser einen auch visuellen Eindruck der Veranstaltung und des Projektes zu geben.</p>
<p><small>Foto: <a href="http://nilsole.net/">Nils Glück</a></small></p>
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		<title>Funktionen von Kunstretter.org &#8211; Teil 4: Community</title>
		<link>http://www.kunstretter.org/blog/2009/07/funktionen-von-kunstretter-org-teil-4-community/</link>
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		<pubDate>Wed, 15 Jul 2009 20:01:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Vinzenz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Konzepte]]></category>

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		<description><![CDATA[Kunstretter ≠ &#8220;KünstlerVZ&#8221; &#8220;Community&#8221;, also Gemeinschaft ist ja im Web 2.0 quasi schon zum Unwort geworden. Alles und jeder will plötzlich &#8220;Community&#8221; sein, und jeden Tag schießen neue Portale aus dem virtuellen Boden, auf denen man sich natürlich sofort, unbedingt, und ganz dringend auch noch anmelden muss. Da mag sich nun der ein oder andere [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3><img class="alignleft size-full wp-image-247" title="Community mit Kunstwerk" src="http://www.kunstretter.org/blog/wp-content/uploads/2009/07/community-mit-kunstwerk.jpg" alt="Community mit Kunstwerk" width="239" height="270" />Kunstretter ≠ &#8220;KünstlerVZ&#8221;</h3>
<p>&#8220;Community&#8221;, also Gemeinschaft ist ja im Web 2.0 quasi schon zum Unwort geworden. Alles und jeder will plötzlich &#8220;Community&#8221; sein, und jeden Tag schießen neue Portale aus dem virtuellen Boden, auf denen man sich natürlich sofort, unbedingt, und ganz dringend auch noch anmelden muss.</p>
<p>Da mag sich nun der ein oder andere die Frage stellen: Wer braucht bitteschön noch eine Social Community? Die Antwort: Keiner &#8212; und alle (Kunstinteressierten)! <img src='http://www.kunstretter.org/blog/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Im Kunstretter-Netzwerk sollen weder Schafe geworfen, noch Quizze erstellt, oder blinkende Banner ausgetauscht werden. Dafür wird jeder Künstler eine intuitiv nutzbare, breit gefächterte Palette an Möglichkeiten haben, sich und seine Projekte vorzustellen.<span id="more-238"></span></p>
<h3>Künstler-Profile</h3>
<p>Ziel des Kunstretter-Projekts ist es, Künstlern ein virtuelles zu Hause zu bieten, &#8212; eine Seite, die sie einerseits als Visitenkarte, andererseits zur direkten Kommunikation mit Interessierten nutzen können.</p>
<p>Jedes Profil wird natürlich gewisse Standardinformationen enthalten, wobei der Künstler hier völlig frei entscheiden kann, ob er sich ganz transparent zeigen, oder z.B. nur Künstlernamen und Arbeitsbereich angeben will. Es wird auch die Möglichkeit geben, Texte, Links, Foto Streams, Videos, Podcasts, und andere Materialien, die das eigene Schaffen betreffen, mit wenigen Klicks komfortabel ins Profil einzubetten.  So kann der geneigte Künstler sich z.B. direkt an seine Fans wenden, frühere Werke vorstellen, den Entstehungsprozess aktueller Projekte dokumentieren, und es Besuchern ermöglichen, selbiges zu tun. Im Idealfall entsteht so aus vielen virtuellen Einzelteilen ein sich ständig wandelndes Gesamtbild des Künstlers und seines Tuns.</p>
<h3><strong>Projektprofile</strong></h3>
<p>Profile aktuell geplanter Projekte kann (und sollte) der Künstler vorübergehend aus seinem Profil lösen, um so über die Projektsuche ein breiteres Publikum erreichen zu können. Projektprofile werden sich ähnlich verhalten wie Künstlerprofile; &#8212; auch hier wird die multimediale Vorstellung und Dokumentation des Projekts ganz einfach möglich gemacht. Allerdings können Projektprofile (wie bereits erläutert) unkompliziert mit Spendenaufrufen, Hilfsgesuchen, etc. versehen werden.</p>
<h3>Besucherprofile</h3>
<p>Auch Kunstinteressierte werden auf Kunstretter.org ein Profil mit allen technischen Möglichkeiten erhalten. Sie können hierüber nicht nur Kontakt zu Künstlern aufnehmen und Gleichgesinnte treffen, sondern z.B. auch Empfehlungen bekommen und geben, besuchte Veranstaltungen dokumentieren, oder Kritiken verfassen. Projektrelevante Inhalte können &#8212; die Zustimmung des Künstlers vorausgesetzt &#8212; zusätzlich auch im entsprechenden Projekt- oder Künstlerprofil veröffentlicht werden.</p>
<p>Wichtig ist uns, das Künstler und Besucher (d.h. Kunstinteressierte) prinzipiell die gleichen Möglichkeiten haben; &#8212; jeder Besucher ist nur einen Klick (nämlich den auf die Schaltfläche &#8220;Projekt anlegen&#8221;) davon entfernt, ebenfalls Künstler zu werden!</p>
<h3>Kunst ist für ALLE da!</h3>
<p>Im Gegensatz zu vielen anderen sozialen Netzwerken versteht Kunstretter.org sich nicht als geschlossenen Club, in den es möglichst viele Nutzer zu ziehen gilt. Die Plattform wird zwar hauptsächlich vom Input registrierter Nutzer leben, soll aber auch jedem Neugierigen zugänglich sein. Vor allem das Durchsuchen der Projekt-Datenbank und das Unterstützen von Projekten soll jedem uneingeschränkt möglich sein.</p>
<p>Natürlich wird jeder registrierte Nutzer die Möglichkeit haben, sein Profil (oder einzelne Elemente hieraus) vor neugierigen Augen zu verbergen. Sinnvoll oder nötig dürfte das aber in den wenigstens Fällen sein, da es hier nicht um private Daten, Fotos, oder Gedanken, sondern eben um künstlerisches Schaffen geht. Dies ist im echten Leben  in aller Regel öffentlich, und wir glauben, dass es auch von der Öffentlichkeit im Web 2.0 nur profitieren kann.</p>
<p>Indem Künstler ihre Profile öffentlich zugänglich machen, können sie ein wesentlich breiteres Publikum erreichen und so auch Leute außerhalb der jeweiligen &#8220;Szene&#8221; ansprechen. Zudem können Inhalte aus öffentlichen Profilen von jedermann auf anderen Netzwerken &#8220;ge-shared&#8221;, getwittert, oder &#8220;ge-bookmarked&#8221; werden, wodurch eine Verbreitung von Künstlernamen und Projektideen weit über die Grenzen der Kunstretter-Plattform hinaus möglich wird.</p>
<p>Ich hoffe, Euch hiermit erstmal einen kleinen Überblick geben zu können, welche Möglichkeiten Kunstretter.org als Community bieten wird. Vorschläge und zündende Ideen werden natürlich immer gern gehört, also lasst Euch nicht bitten! <img src='http://www.kunstretter.org/blog/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
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		</item>
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		<title>Ohne Moos nix los &#8211; Finanzierungsstrategie</title>
		<link>http://www.kunstretter.org/blog/2009/07/ohne-moos-nix-los-finanzierungsstrategie/</link>
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		<pubDate>Wed, 08 Jul 2009 10:03:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Benedict</dc:creator>
				<category><![CDATA[Konzepte]]></category>

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		<description><![CDATA[So, nachdem ich ein paar Tage Urlaub gemacht habe, gehts hier im Blog weiter. Einen Aspekt von kunstretter.org möchte ich besonders transparent behandeln: Wie soll sich das ganze finanzieren? Einerseits versuchen wir natürlich, besonders in der Anfangsphase, die Kosten möglichst gering zu halten. Unsere Mitarbeiter sind bisher alle ehrenamtlich dabei, das ist eine große Erleichterung. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-194" title="grünes Sparschwein - hoffentlich prall gefüllt mit Geld" src="http://www.kunstretter.org/blog/wp-content/uploads/2009/07/sparschwein.jpg" alt="grünes Sparschwein - hoffentlich prall gefüllt mit Geld" width="126" height="110" />So, nachdem ich ein paar Tage Urlaub gemacht habe, gehts hier im Blog weiter. Einen Aspekt von kunstretter.org möchte ich besonders transparent behandeln: Wie soll sich das ganze finanzieren? Einerseits versuchen wir natürlich, besonders in der Anfangsphase, die Kosten möglichst gering zu halten. Unsere Mitarbeiter sind bisher alle ehrenamtlich dabei, das ist eine große Erleichterung. Aber irgendwann hoffen wir natürlich, dass das ganze eine irrsinnig große und folglich auch irrsinnig teure Sache wird. Mit Personal, Büro, Servern, Marketingmaterial usw.</p>
<p><strong>Förderung der Förderung</strong></p>
<p>Zunächst das Wichtigste: kunstretter.org soll komplett kostenfrei zu nutzen sein &#8211; für Künstler, Kunstinteressierte und alle anderen. Zur Finanzierung haben wir vier &#8220;Pfeiler&#8221; geplant.</p>
<p>Da wir von unserer Idee überzeugt sind, liegt es nahe, die Plattform selbst zur Finanzierung zu nutzen. Ähnlich, wie beim <a href="http://www.kunstretter.org/blog/2009/06/funktionen-teil1/">Sittichprojekt </a>werden wir Projektprofile erstellen, auf denen wir Spenden sammeln werden. Es könnte für alle größeren einmaligen Ausgaben ein solches Projektprofil geben, aber auch z. B. &#8220;Voraussichtliche Betriebskosten für das Jahr 2012&#8243;. Genau wie bei allen anderen Projekten auf kunstretter.org, gehen wir davon aus, dass die benötigte Summe durch viele kleine Spenden erreicht wird.</p>
<p><span id="more-193"></span><strong>Premiumangebote</strong></p>
<p>Gerade wenn z. B. Künstler es besonders eilig haben, oder noch nicht fest im kunstretter.org-Netzwerk verwurzelt sind (d. h noch nicht viele Leute kennen), können die sogenannten &#8220;Premiumangebote&#8221; helfen, die Bekanntheit zu steigern, mehr Spenden zu sammeln und allgemein künstlerische Ziele zu erreichen. Folgende Angebote haben wir geplant:</p>
<ul>
<li>Vorstellung eines Projekts auf der kunstretter.org-Startseite</li>
<li>Die Suchfunktion zeigt ein Projekt immer ganz oben (bzw. vor Projekten, die dieses Angebot nicht nutzen)</li>
<li>Kauf von <a href="http://www.kunstretter.org/blog/2009/06/funktionen-von-kunstretter-org-teil-3-sich-organisieren/">&#8220;Hilferufen&#8221;</a></li>
</ul>
<p>Im Laufe der Zeit, werden wir sicher noch weitere Ideen für Zusatzangebote haben, die kostenpflichtig aber kostengünstig zu haben sind.</p>
<p><strong>Sponsoring und Werbung</strong></p>
<p>Trotz den beiden oben genannten Konzepten, wird es vermutlich nicht ohne Sponsoring und/oder Werbung klappen. Wir versuchen dabei natürlich einen Ansatz zu finden, der die Nutzer von kunstretter.org möglichst wenig stört. Wir mögen selbst keine Werbebanner oder flackernde Flashgewinnspiele. Daher wäre es mir zumindest lieber, dass z. B. unser Logo den Zusatz &#8220;powered by Sponsorenname&#8221; erhält, als auf jeder Seite eine Werbeanzeige des entsprechenden Sponsors zu schalten.</p>
<p>Vielleicht finden wir ja auch Werbeformen, die gar nicht unangenehm für unsere Nutzer sind. Und zu guter Letzt könnte es sinnvoll sein, Werbung nur &#8220;in der Peripherie&#8221;, d. h. im Entwicklungsblog, im Magazin, etc. zu schalten, anstatt auf dem Kernangebot. Trotz allem sollte Werbung natürlich die Ausnahme bleiben.</p>
<p><strong>Ein Stück vom Kuchen</strong></p>
<p>Den letzten möglichen &#8220;Finanzierungspfeiler&#8221; möchten wir nur dann einsetzen, wenn die oberen drei Möglichkeiten voll ausgereizt sind und das Geld trotzdem hinten und vorne nicht ausreicht. Es handelt sich um eine prozentuale Abgabe auf die über kunstretter.org getätigten Spenden (z. B. bei 10% würden von einer Spende von 4 Euro 40 Cent von uns einbehalten werden, der Künstler erhält noch 3,60 Euro). Würden wir das einsetzen, dann fragten sich sicher viele, warum sie dem Künstler das Geld nicht direkt überweisen sollten. Unsere Antwort wäre die Garantie, dass das Geld nicht einfach weg ist, die ich im <a href="http://www.kunstretter.org/blog/2009/06/funktionen-teil1/">Blogeintrag über Spenden ja bereits beschrieben habe</a>.</p>
<p>Ideen und Kommentare zu diesem Eintrag sind natürlich wie immer erwünscht.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Funktionen von kunstretter.org &#8211; Teil 3: Sich organisieren</title>
		<link>http://www.kunstretter.org/blog/2009/06/funktionen-von-kunstretter-org-teil-3-sich-organisieren/</link>
		<comments>http://www.kunstretter.org/blog/2009/06/funktionen-von-kunstretter-org-teil-3-sich-organisieren/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 29 Jun 2009 10:55:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Benedict</dc:creator>
				<category><![CDATA[Konzepte]]></category>

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		<description><![CDATA[Dies ist der dritte aus einer Serie von Einträgen, die erklärt, wie kunstretter.org funktionieren soll. Die vorgestellten Ideen sind noch nicht online, es handelt sich um Entwürfe. Kommentare und weitere Ideen sind sehr erwünscht. Der erste Eintrag befasste sich mit dem Thema “Spenden für Künstler”, der zweite mit &#8220;Suchen und Stöbern&#8221;. Künstler brauchen neben Ideen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-163" title="Vogelfutter" src="http://www.kunstretter.org/blog/wp-content/uploads/2009/06/vogelfutter.jpg" alt="Vogelfutter" width="300" height="224" />Dies ist der dritte aus einer Serie von Einträgen, die erklärt, wie kunstretter.org funktionieren soll. Die vorgestellten Ideen sind noch nicht online, es handelt sich um Entwürfe. Kommentare und weitere Ideen sind sehr erwünscht. Der erste Eintrag befasste sich mit dem Thema <a href="../2009/06/funktionen-teil1/">“Spenden für Künstler”</a>, der zweite mit <a href="http://www.kunstretter.org/blog/2009/06/funktionen-von-kunstretter-org-teil-2-suchen-und-stobern/">&#8220;Suchen und Stöbern&#8221;</a>.</p>
<p>Künstler brauchen neben Ideen vor allem den Kontakt zu anderen Menschen, Räume und Material. Nehmen wir einen Künstler als Beispiel, der 1.000 Sittiche aufs Dach des Sony Centers setzen will.  Ach, das Beispiel <a href="http://www.kunstretter.org/blog/2009/06/funktionen-teil1/">gab es schonmal</a>? Egal. Das &#8220;Material&#8221; sind in dem Fall die Sittiche und eine Menge Tiernahrung. Der Raum steht in diesem Fall fest, da will der Künstler (Es wird Zeit ihm einen Namen zu geben, er heißt jetzt John.) auch nicht dran rütteln. Als &#8220;Menschen&#8221; wünscht sich John natürlich eine Menge Betrachter seiner Installation. Hier ist er zuversichtlich, unter anderem auch, weil viele kunstretter.org-Benutzer <a href="http://www.kunstretter.org/blog/2009/06/funktionen-von-kunstretter-org-teil-2-suchen-und-stobern/">durch Veranstaltungshinweise von seinem Projekt erfahren haben</a>. Außerdem haben viele mit dem Link &#8220;Einem Freund von diesem Projekt berichten&#8221; per E-Mail weitere Leute darauf gestoßen. Aber John braucht auch eine Menge Mitarbeiter. Momentan vor allem einen Lichtdesigner, der ihm die Tiere schön anstrahlt &#8211; nachdem er mit seinem bisherigen nicht mehr zusammenarbeiten kann, weil John ihm zwei DMX-Kabel geklaut hat.<span id="more-156"></span></p>
<h3>Kontakt mit Unbekannten</h3>
<p>Natürlich kann man die Projektseiten bei kunstretter.org kommentieren. Auf diese Weise haben sich bereits mehrere freiwillig Helfer bei John gemeldet, die gefragt haben, ob sie ihn bei der Verwirklichung der Idee unterstützen können. Über das integrierte Nachrichtensystem hat John die Personen angeschrieben und Details besprochen. Einige von Ihnen werden gemeinsam mit ihm das Vogelfutter ausstreuen. Ein Lichtdesigner war aber nicht dabei.</p>
<p>John hat also ein Problem: Er muss Kontakt zu Personen aufnehmen, die sein Projekt noch gar nicht kennen. Hierfür soll es eine Funktion geben, mit der man Nachrichten an alle Benutzer von kunstretter.org schicken kann, die in einem bestimmten Bereich tätig sind. Die Angabe eines Berufs/einer Tätigkeit ist natürlich freiwillig und es wird auch eine Einstellung geben, dass man solche Nachrichten nicht empfangen möchte. John schreibt also eine kurze Nachricht (auf eine ausführliche Projektbeschreibung verzichtet er und verlinkt stattdessen auf die Projektseite), wählt aus, dass sie an alle Lichtdesigner geschickt werden soll (evtl. zeigt kunstretter.org sogar ähnliche Tätigkeitsfelder an und ermöglicht, die Nachricht auch an diese zu schicken?) und gibt noch an, ob die Arbeit bezahlt oder unbezahlt ist.</p>
<p>Findet er einen Interessenten, so kann John die Details natürlich auch über das Nachrichtensystem abstimmen.</p>
<h3><img class="alignright size-full wp-image-166" title="SOS-Schild mit Telefonhörer" src="http://www.kunstretter.org/blog/wp-content/uploads/2009/06/sos-notrufsaeule.jpg" alt="SOS-Schild mit Telefonhörer" width="300" height="207" />Verzweifelter Hilferuf</h3>
<p>Künstler brauchen oft seltsames Material. Ob es um kistenweise Puppenköpfe, Steine aus Schweden oder Vogelfutter geht: Es soll möglichst günstig sein, es soll möglichst schnell gehen und es soll genau so aussehen, wie man sich das vorgestellt hat. John hat sich schlecht beraten lassen. Zwei Tage bevor es mit seiner Installation losgehen soll, stellt er fest, dass auf den 20 Sack Vogelfutter, die in seinem Keller stehen sich der kleingedruckte Hinweis &#8220;Nicht für Sittiche geeignet&#8221; befindet. Was nun? John hat kein Geld für weiteres Vogelfutter, das Zeug ist vom Umtausch ausgeschlossen und der Termin rückt immer näher.</p>
<p>Mit unseren Programmierern habe ich am Wochenende überlegt, wie unser Netzwerk in so einem Fall helfen könnte. Irgendwie müsste hier doch &#8220;The wisdom of crowds&#8221; einsetbar sein&#8230; Wir sind auf das Konzept des &#8220;Hilferufs&#8221; gekommen, eine Funktion die jeder Benutzer zunächst nur einmalig anwenden kann &#8211; d. h. wirklich nur dann, wenn man sich in einer Situation befindet, in der Internetrecherche und der Rat von Kollegen und Freunden nicht mehr weiterhelfen. Im Prinzip ist der Hilferuf nur eine Nachricht an alle kunstretter.org-Benutzer &#8211; mit dem Unterschied, dass sie sich Hilfrufe ansehen/durchlesen müssen, bevor sie auf kunstretter.org-weiterstöbern (Natürlich kann man sie auch einfach wegklicken, das können wir schließlich nicht verhindern. <img src='http://www.kunstretter.org/blog/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> ) Ziel ist, dass sich möglichst viele Leute ein paar Sekunden Gedanken über das Problem des Hilfesuchenden machen. Vielleicht bekommt John folgende Antworten auf seinen Hilferuf:<img class="alignleft" title="Spielfiguren stehen um ein Plastikhirn: Symbolisch für wisdom of crowds" src="http://www.kunstretter.org/blog/wp-content/uploads/2009/06/wisdom_of_crowds.jpg" alt="Spielfiguren stehen um ein Plastikhirn: Symbolisch für wisdom of crowds" width="300" height="225" /></p>
<ul>
<li>Mark: &#8220;habe selbst noch einen Sack Vogelfutter hier stehen. ja, für Sittiche geeignet. Ist zwar nicht viel, aber ein Anfang. Meld dich, wenn dus abholen willst&#8221;</li>
<li>Freddie: &#8220;Hi John, sorry hab keine Ahnung von Sittichfutter. Wenn es am Geld hapert, könnte ich dir vielleicht aushelfen. Das Projekt klingt toll, wäre schade, wenns daran scheitert.&#8221;</li>
<li>Clara: &#8220;Hallo John! Ich hab in ein paar Prospekten gestöbert: Mein Lieblingszooladen in der  Xyz-Straße hat gerade 20% auf Vogelfutter. Vielleicht hilfts ja weiter! P. S.: Sag, dass ich dich empfohlen hab! Clara Schumann&#8221;</li>
</ul>
<p>Warum sollte man sich überhaupt die Mühe machen, anderen Benutzern bei ihren Problemen zu helfen? Ganz einfach, die Personen, die daran beteiligt waren, dass das Problem gelöst wurden, erhalten die Möglichkeit zu einem eigenen Hilferuf (d. h. wenn sie ihren Hilferuf noch nicht genutzt haben, können sie die Funktion zweimal, anstatt nur einmal verwenden), den sie bei eigenen Projekten einsetzen &#8211; oder ggf. in andere Premiumangebote umtauschen &#8211; können.</p>
<p>John schaut sich den von Clara empfohlenen Zooladen einmal an. Der Inhaber lässt sich tatsächlich zu einem Sponsoring der Aktion überreden &#8211; hat aber nur noch 19 Sack Vogelfutter übrig. John holt bei Mark noch einen Sack ab und ist ebenso überrascht über die glücklichen Zufälle, wie vermutlich auch der Leser dieses Blogeintrags &#8211; aber es geht ja nicht so sehr um dieses Beispiel, sondern darum die geplanten Funktionen zu erläutern. <img src='http://www.kunstretter.org/blog/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />  Nun markiert John den Hilferuf als erledigt und gibt an, dass ihm Clara und Mark bei der Lösung geholfen haben. Beide erhalten automatisch die Möglichkeit eines Tages jeweils einen eigenen weiteren Hilferuf abzusenden.</p>
<p>Soviel zu den Möglichkeiten, sich über kunstretter.org zu organisieren. Weitere Ideen sind willkommen. Im nächsten Eintrag dieser Reihe wird es um das geplante kunstretter.org-Magazin gehen.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Funktionen von kunstretter.org &#8211; Teil 2: Suchen und Stöbern</title>
		<link>http://www.kunstretter.org/blog/2009/06/funktionen-von-kunstretter-org-teil-2-suchen-und-stobern/</link>
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		<pubDate>Thu, 25 Jun 2009 21:42:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Benedict</dc:creator>
				<category><![CDATA[Konzepte]]></category>

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		<description><![CDATA[Dies ist der zweite aus einer Serie von Einträgen, die erklärt, wie kunstretter.org funktionieren soll. Die vorgestellten Ideen sind noch nicht online, es handelt sich um Entwürfe. Kommentare und weitere Ideen sind sehr erwünscht. Der erste Eintrag befasste sich mit dem Thema &#8220;Spenden für Künstler&#8221;. Unser Ziel ist es, mit kunstretter.org gerade auf Kunstprojekte und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Dies ist der zweite aus einer Serie von Einträgen, die erklärt, wie kunstretter.org funktionieren soll. Die vorgestellten Ideen sind noch nicht online, es handelt sich um Entwürfe. Kommentare und weitere Ideen sind sehr erwünscht. Der erste Eintrag befasste sich mit dem Thema <a href="http://www.kunstretter.org/blog/2009/06/funktionen-teil1/">&#8220;Spenden für Künstler&#8221;</a>.</p>
<p>Unser Ziel ist es, mit kunstretter.org gerade auf Kunstprojekte und Künstler hinzuweisen, die sich dem Radar des &#8220;gewöhnlich breit informiert und interessierten&#8221; Besuchers entziehen. Idealerweise stöbert man von Seite zu Seite und entdeckt immer mehr tolle, spannende Sachen. Dafür wird bereits auf der Startseite eine zufällige (oder hoch bewertete? oder von den Machern ausgewählte? Input erbeten!) Auswahl von Projekten verlinkt.</p>
<h3><img class="alignleft size-full wp-image-88" title="Gefüllte Bücherregale" src="http://www.kunstretter.org/blog/wp-content/uploads/2009/06/buecherregale.jpg" alt="Gefüllte Bücherregale" width="300" height="200" />Tags oder Kategorien?</h3>
<p>Die meisten Besucher werden sich nicht für alle Kunstformen interessieren. Ein wichtiger Faktor ist auch die lokale Nähe. Eine Ausstellung kann noch so spannend sein, wenn ich sie mir nur nach sechsstündiger Bahnfahrt ansehen kann, ist sie für die meisten Besucher relativ irrelevant (wenn die Bilder der Ausstellung alle online verfügbar sind, ist es natürlich wiederum egal, wo der entsprechende Künstler sie gemalt hat).<span id="more-86"></span></p>
<p>Zur Einordnung von Daten gibt es verschiedene Konzepte. Zunächst dachten wir an Kategorien nach Kunstform, z. B. Tanz, Theater, Film, Musik, Literatur, etc. Die einzelnen Punkte währen weiter verschachtelt z. B. in verschiedene Musikrichtungen. Ein solches Kategoriensystem sollte unseren Besuchern aus verschiedenen anderen Bereichen bekannt sein. Es ähnelt Regalen einer Bibliothek. Das Problem bei dieser Kategorisierung ist, dass ein Musical beispielsweise unter Tanz, Theater und Musik fallen kann (eine genaue Definition über- bzw. untergeordneter Kategorien wäre Haarspalterei). Folglich muss es möglich sein, Projekte in mehrere Kategorien einzuteilen. Wenn man als Besucher dann zwei Kategorien durchsucht, ärgert man sich allerdings möglicherweise über die vielen doppelten Einträge.</p>
<p><img class="alignright size-full wp-image-90" title="Drei Beschriftungsschildchen mit Aufschrift Berlin, Tiere und Installation" src="http://www.kunstretter.org/blog/wp-content/uploads/2009/06/tags-beschriftet.jpg" alt="Drei Beschriftungsschildchen mit Aufschrift Berlin, Tiere und Installation" width="300" height="286" />Mit Tags, also Schlagworten, wird ein anderer Ansatz verfolgt. Jedes Projekt bekommt anstatt einer Kategorie eine Reihe von Schlagwörtern zugeordnet. Diese werden zunächst vom Künstler, der das Projekt auf kunstretter.org einstellt vergeben, man könnte aber auch den Besuchern ermöglichen, Schlagwörter zu vergeben. Als Besucher klickt man sich alle interessanten Schlagwörter zusammen und erhält eine Auswahl präsentiert, die dazu passt. Beispielsweise könnte das im letzten Eintrag als Beispiel herangezogene <a href="http://www.kunstretter.org/blog/2009/06/funktionen-teil1/">Wellensittichprojekt</a> mit den Tags &#8220;Berlin, Sony Center, Sittich, Vögel, Dach, Lichtinstallation, Tiere, Licht&#8221; versehen worden sein.</p>
<p>Weitere Literatur zum Thema: <a href="http://www.shirky.com/writings/ontology_overrated.html">Clay Shirky: &#8220;Ontology is Overrated&#8221;</a>.</p>
<p>Wie und ob kunstretter.org Tags mit Kategorien kombinieren wird, steht noch nicht fest. Die Suchfunktion sollte es auch ermöglichen, Ergebnisse nach dem Kriterium &#8220;bereits umgesetzt&#8221; / &#8220;noch nicht umgesetzt&#8221; zu filtern und auf verschiedene Arten zu sortieren, nur mal so nebenbei erwähnt.</p>
<h3>Veranstaltungshinweise</h3>
<p>Jeder Besucher kann die jeweils relevanten Tagkombinationen (z. B. &#8220;Offtheater&#8221;, &#8220;Berlin&#8221;, &#8220;Komödie&#8221;) abspeichern, um darüber jeweils auf dem neusten Stand zu sein. Kategorien und Tagkombinationen lassen sich auch als jeweils eigener individueller <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/RSS">RSS</a>/<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Atom_(Format)">ATOM</a>-Feed abrufen, sodass man z. B. auch unterwegs umfassend informiert ist.</p>
<p>Dadurch kommen wir bereits in den Bereich der Veranstaltungshinweise. Wer gezielt sucht, anstatt nur zu stöbern, hofft auf etwas zu stoßen, was er auch tatsächlich wahrnehmen kann. kunstretter.org soll sich daher auch als Plattform für Veranstaltungstipps anbieten. Dafür bauen wir auf die Empfehlung und Bewertungen der Benutzer, wobei (wie bereits erwähnt) unterschieden werden soll, ob man nur die Idee toll findet, oder die tatsächliche Umsetzung bekannt ist und für gut befunden wurde.</p>
<p>Eine Nutzersuche, um gezielt Informationen über einen bestimmten Künstler bzw. ein Künstlerkollektiv zu erhalten, komplettiert die Möglichkeiten der Suche.</p>
<h3>Mal seh&#8217;n, was uns der Tag heut&#8217; bringt!</h3>
<p>Wer einmal 4 Stunden mit <a href="http://de.wikipedia.org/">Wikipedia</a> verschwendet hat, weil man von seltenen Lemurenarten über verschiedene Regenwälder bishin zu mitteleuropäischen Wiesen weitergehüpft und dann beim Saatklee gelandet ist, weiß: Stöbern macht Spaß! Und man kann auf tolle neue Ideen, Leute oder Projekte stoßen &#8211; man wäre gar nicht darauf gekommen gezielt nach den Sittichen zu suchen, aber da sind sie nun&#8230; kunstretter.org soll dafür anbieten, dass man sich ähnliche Projekte, wie das gerade betrachtete ansehen kann &#8211; natürlich auch andere Projekte des gleichen Künstlers. Außerdem kann man sich in der Spenderliste ansehen, für welche Projekte ein anderer Kunstinteressierter noch gespendet hat (natürlich nur mit dessen Einwilligung). Favorisierte Künstler, die auf den Nutzerseiten anderer Besucher aufgelistet werden vervollständigen das Angebot. Und natürlich gibt es noch das Kunstretter-Magazin, dessen Redaktion auch den ein oder anderen Tipp bereit hält.</p>
<p>Ultimativ wollen wir natürlich auch die Vernetzung mit anderen Social Networks und sonstigen Plattformen erreichen, um noch mehr Stöber-Anstöße zu bekommen.</p>
<p>Das wars zu diesem Thema, bald dann etwas dazu, wie sich Künstler und Künstlergruppen über kunstretter.org organisieren können &#8211; um zum Beispiel Mitstreiter, bestimmte Materialien oder einen Veranstaltungsort zu finden. Dann ist auch <a href="http://www.kunstretter.org/blog/2009/06/steckbrief-vinzenz-community-management/">Vinzenz</a> beruhigt, weil ich endlich mehr auf den Community-Aspekt unserer Plattform eingehen werde.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Funktionen von kunstretter.org &#8211; Teil 1: Spenden</title>
		<link>http://www.kunstretter.org/blog/2009/06/funktionen-teil1/</link>
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		<pubDate>Wed, 24 Jun 2009 21:04:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Benedict</dc:creator>
				<category><![CDATA[Konzepte]]></category>

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		<description><![CDATA[Dies ist der erste aus einer Serie von Einträgen, die erklärt, wie kunstretter.org funktionieren soll. Die vorgestellten Ideen sind noch nicht online, es handelt sich um Entwürfe. Kommentare und weitere Ideen sind sehr erwünscht. Die vier vorgestellten Bereiche sind Spenden Suchen und Stöbern Sich organisieren Das Magazin 1 und 3 richtet sich eher an Künstler, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Dies ist der erste aus einer Serie von Einträgen, die erklärt, wie kunstretter.org funktionieren soll. Die vorgestellten Ideen sind noch nicht online, es handelt sich um Entwürfe. Kommentare und weitere Ideen sind sehr erwünscht.</p>
<p>Die vier vorgestellten Bereiche sind</p>
<ol>
<li>Spenden</li>
<li>Suchen und Stöbern</li>
<li>Sich organisieren</li>
<li>Das Magazin</li>
</ol>
<p>1 und 3 richtet sich eher an Künstler, 2 und 4 eher an Kunstinteressierte (und alle anderen).</p>
<p>Ich beginne mit der Vorstellung des Spendenkonzepts &#8211; die Community- und Magazinaspekte sind genauso wichtig, aber das Spendenkonzept ist vermutlich der innovativste Bereich von kunstretter.org</p>
<h3><img class="alignleft size-full wp-image-51" title="Ein Wellensittich" src="http://www.kunstretter.org/blog/wp-content/uploads/2009/06/hansi-auf-dem-sonycenter.jpg" alt="Ein Wellensittich" width="300" height="225" />Ich brauche Geld!</h3>
<p>Der Gedanke &#8220;Ich brauche Geld!&#8221; begegnet jedem Künstler irgendwann. Eine neue verrückte Idee entsteht und man merkt, um die 1.000 Wellensittiche aufs Sony Center zu setzen und bunt anzustrahlen reichen freiwillige Helfer, der eigene Sittich Hansi (Bild links) und die zwei DMX-Kabel im Keller, die man beim letzten Projekt dem Lichtdesigner geklaut hat, nicht aus. Was nun?</p>
<p><span id="more-50"></span>Der erste Schritt sollte sein, eine möglichst genaue Buchhaltung mit einem ausreichend großen Puffer zu erstellen. Natürlich gilt das nicht nur für Projekte, die durch kunstretter.org gefördert werden sollen. Als nächstes stellt sich die Frage, ob man nicht auf &#8220;klassischem Weg&#8221; bereits an die benötigten Mittel kommt.</p>
<p>Gehen wir für unser Beispiel aber davon aus, dass die klassische Förderung durch die öffentliche Hand nicht greift. Die angeschriebenen Fonds verstehen das Konzept nicht, oder halten es für förderunwürdig. Private Sponsoren kommen auch nicht in Frage. Zu viele haben Angst, mit Sittichkacke assoziiert zu werden und wollen in Zeiten der Finanzkrise kein Risiko eingehen. Kredite sind auch keine Option und die Eigenmittel reichen nicht.</p>
<p>Der Künstler registriert sich also auf kunstretter.org!</p>
<h3>Das Projektprofil</h3>
<p>Es soll auf kunstretter.org Nutzerprofile (für Künstler und Kunstinteressierte), sowie Projektprofile (für Performances, Konzerte, Filme, Skulpturen, oder eben unser Wellensittichprojekt) geben. Erstere werden in einem anderen Blogeintrag erläutert. Zweitere haben den Zweck, anderen Kunstinteressierten und &#8220;Vorbeisurfenden&#8221; eine möglichst genaue Vorstellung des Projekts zu liefern. Neben dem Titel und den beteiligten Künstlern darf natürlich eine möglichst genaue Beschreibung nicht fehlen. Es soll möglich sein Fotos und Videos hochzuladen.</p>
<p>Die Darstellung des Projekts soll dem Besucher zeigen</p>
<ul>
<li>dass es sich um eine spannende/interessante/lustige/finanzierenswerte Sache handelt</li>
<li>dass der Künstler/das Künstlerkollektiv auch in der Lage ist, die Idee umzusetzen. Wäre ja frustrierend, wenn am Schluss wegen fehlenden Sachverstands 500 hässliche Raben auf dem Fernsehturm, anstatt der versprochenen 1.000 Sittiche auf dem Sonycenter sitzen.</li>
<li>dass es sich auch lohnt, vorbeizukommen und sich das Projekt anzuschauen, wenn es dann verwirklicht ist</li>
</ul>
<p>Hierfür kann auch ein Verweis auf frühere Projekte des Künstlers sinnvoll sein.</p>
<p>Zu guter letzt ist es wichtig, dass der Künstler angibt, ab welcher Summe er mit seinem Projekt loslegen kann. Bei Mammutprojekte kann es sinnvoll sein, sie in kleinere Phasen bzw. Unterprojekte aufzuspalten. Für die Sittichidee werden (zusätzlich zum vorhanden Eigenkapital) 1.000 Euro benötigt.</p>
<h3><img class="alignright size-full wp-image-53" title="Ein Tucan" src="http://www.kunstretter.org/blog/wp-content/uploads/2009/06/tucan.jpg" alt="Ein Tucan" width="300" height="200" />Warum spendet man denn da?</h3>
<p>Für Kunstinteressierte, die sich das Projekt ansehen gibt es mehrere &#8211; auch nicht-finanzielle &#8211; Möglichkeiten, die Idee zu unterstützen. Die Idee kann (anonym) bewertet &#8211; wobei Ideen und umgesetzte Projekte extra gezählt werden &#8211; oder kommentiert werden. Ein solcher Kommentar könnte zum Beispiel <em>&#8220;Sittiche? Nimm doch lieber Tucane! Ich kenn da auch &#8216;nen guten Händler für!&#8221;</em> sein. Der Künstler kann auf solche Kommentare natürlich auch antworten und z. B. erläutern, warum Tucane nicht in sein künstlerisches Konzept passen &#8211; oder sein Projektprofil nochmal anpassen. Interessante Projekte können auch weiterempfohlen oder zu einer &#8220;Favoritenliste&#8221; hinzugefügt werden.</p>
<p>Und natürlich kann jeder Kunstinteressierte über einen großen, bunten Spendenknopf auch finanzielle Unterstützung leisten. Wir wollen das so hinkriegen, dass es keine Mindestsumme gibt und man folglich auch nur 10 Cent spenden kann, wenn man möchte (evtl. von der eigenen Bank erhobene Gebühren zahlt der Spender). Die Gründe, ein Projekt zu unterstützen sind vielfältig:</p>
<ul>
<li>Man findet es so toll, dass man es selbst gerne umgesetzt sehen würde</li>
<li>Ruhm &amp; Ehre analog: Der Künstler kann zum Beispiel anbieten alle Spender auf Werbeflyern zum Projekt, bei einem Film im Abspann, oder bei einer Statue als Gravur auf dem Sockel aufzulisten</li>
<li>Ruhm &amp; Ehre digital: Alle Spender werden (wenn sie das möchten) als &#8220;bisherige Spender&#8221; auf der Projektseite aufgelistet (auf Wunsch auch mit Spendensumme)</li>
<li>Die Spenden werden voraussl. steuerlich absetzbar sein</li>
<li>Sammelleidenschaft: Für jeden gespendeten Cent bekommt man einen &#8220;Klecks&#8221;. Gesammelte &#8220;Kleckse&#8221; lassen sich für erweiterte Funktionen auf kunstretter.org einsetzen (Dazu in einem anderen Eintrag mehr).</li>
<li>Lokalpatriotismus (Man spendet bekanntlich gerne an etwas, was im eigenen Umkreis stattfindet)</li>
<li>Mitleid mit dem Künstler (seien wir doch ehrlich!)</li>
</ul>
<h3>Warum das Geld &#8220;nicht einfach weg&#8221; ist</h3>
<p><strong>Jetzt kommt der Clou der Kunstretter-Idee:</strong> Das gespendete Geld ist nicht verloren, wenn der Künstler sein Projekt nicht umsetzt!</p>
<p>Zunächst kommt das gespendete Geld auf ein Treuhandkonto. Das wird von kunstretter.org verwaltet, aber der Künstler bekommt es noch nicht. Erst wenn zu einem (vom Künstler bestimmten und öffentlich auf der Projektseite einsehbaren) Termin X die Summe Y, beim Sittichprojekt die 1.000 Euro, erreicht sind, erhält der Künstler den Betrag überweisen. Doch zuvor muss er einen Vertrag unterschreiben, mit dem er sich gegenüber kunstretter.org verpflichtet, das Geld zweckgebunden für das beschriebene Projekt einzusetzen. In verschiedenen Fällen kann kunstretter.org das Geld zurückfordern &#8211; zum Beispiel, wenn der Künstler auf halber Strecke keine Lust mehr hat und beschließt, das ganze sein zu lassen.</p>
<p>Wenn das Projekt nicht zustande kommen sollte, bleibt das Geld auf dem Treuhandkonto (bzw. wird wieder dorthin überwiesen). Auf der Projektseite wird angezeigt, dass das Projekt leider gescheitert ist, evtl. unter Angabe von Gründen. Die einzelnen Spender erhalten von kunstretter.org eine Nachricht, darüber und können sich nun entscheiden. Entweder sie übertragen ihren Spendenbetrag zu einem anderen interessanten Projekt ihrer Wahl, oder sie bekommen ihn zurücküberwiesen. Wir präferieren natürlich die erste Möglichkeit, erheben aber keinerlei Gebühren o. Ä. wenn man sich dafür entscheidet, sein Geld zurückzuerhalten (evtl. von der Bank des Spenders anfallende Gebühren oder Gebühren für Auslandsüberweisungen werden von der zurückzuerstattenden Summe abgezogen).</p>
<h3><img class="alignleft size-full wp-image-55" title="Das Dach des Sony-Centers in Berlin" src="http://www.kunstretter.org/blog/wp-content/uploads/2009/06/sony-center.jpg" alt="Das Dach des Sony-Centers in Berlin" width="300" height="225" />Projekt erfolgreich</h3>
<p>Ist das Projekt dagegegen erfolgreich, freuen sich alle. Der Künstler sowieso. Und die Spender könnten sich zum Beispiel gemeinsam treffen, um sich das erfolgreiche Projekt anzusehen/anzuhören. Die Wellensittiche sitzen auf dem Sonycenter. Unser Künstler hat beschlossen, alle die mehr als 20 Euro gespendet haben zum Essen einzuladen. Außerdem hat er tolle Leute kennengelernt, die ihn bei seiner nächsten Idee unterstützen. Sie hat was mit Tucanen zu tun. Hansi sieht ebenfalls sehr glücklich aus.</p>
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